Die Magie der Sprachen

Wenn Sprache zum Leben erwacht

In meinem früheren Blogbeitrag über das Leben abseits der ausgetretenen Pfade habe ich bereits geschrieben, wie wichtig Sprachen auf meinem Weg waren.

Denn sie wecken in mir eine enorme Begeisterung.
Das Spiel mit Worten, die Aussprache, das Erkennen von Parallelen.
Das weckt Verspieltheit und kreative Intelligenz!

Und genau das gibt mir Energie.

Sich in einer anderen Sprache auf den anderen einstellen zu können, hat zudem etwas Magisches.
Vor allem, wenn diese Sprache einen schönen Klang hat.

Der Weg dorthin kann lang, herausfordernd und mit Hindernissen gepflastert sein.

Sich nicht so ausdrücken zu können, wie man möchte.
Sich nicht so leicht auf Humor verlassen zu können.
Besonders vom anderen abhängig zu sein.

Aber wenn schließlich diese Leichtigkeit beim Sprechen eintritt...

Wahnsinnig!

Immer etwas zu entdecken
Was stark zu der Begeisterung beiträgt, die ich empfinde, ist, dass darin eine ständige Herausforderung liegt.
Wenn man einen Hunger nach Lernen hat, kann man diesen darin stillen.

Der Muttersprachler ist der Experte.
Und damit kann man sich – gerade heutzutage – auf unzählige Arten umgeben.
Auf diese Weise gibt es immer wieder etwas Neues zu lernen.

Es erfordert außerdem Disziplin, eine gezieltere Hörhaltung und lädt dazu ein, ganz präsent zu sein.
In jedem Gespräch aufs Neue.

Oft war der erste Aufenthalt bei einer Gastfamilie viel schwieriger als der zweite oder dritte.
Indem ich sehr genau beobachtete, zuhörte und mich einstellte, konnte ich oft schon früh mithalten.
Meistens sogar, wenn ich die Sprache noch gar nicht gut beherrschte.

Sich zu öffnen, den Mut zu haben zu sprechen und dem anderen Aufmerksamkeit zu schenken, ist dabei besonders hilfreich.

Je besser ich die Sprache beherrschte, desto mehr war oft an den Orten möglich, an denen ich wohnte. So hat es mich dazu bewegt, in die (lokalen) Bräuche verschiedener Familien, Orte und Kulturen einzutauchen.

Je besser ich die Sprache beherrschte, desto mehr war oft an den Orten möglich, an denen ich wohnte. So hat es mich dazu bewegt, in die (lokalen) Bräuche verschiedener Familien, Orte und Kulturen einzutauchen.

Lachen in verschiedenen Sprachen
Die Sendung „Last One Laughing“ (LOL) wird nicht nur in den Niederlanden produziert, sondern auf der ganzen Welt. Und somit in allen Sprachen. Hier werden 10 Comedians für 6 Stunden gemeinsam in einen Raum gesetzt, in dem nicht gelacht werden darf.

Für mich die perfekte Art, mich zu entspannen und gleichzeitig zu lernen. Sprachlich ist es wieder eine Herausforderung. Es kommt mehr Vokabular zum Vorschein, das in der Umgangssprache eher im Hintergrund bleibt. Und es geht schnell.

Übrigens macht es auch Spaß, selbst mitzumachen und zu versuchen, nicht zu lachen. Spürt mal, was das körperlich mit einem macht, pff...!

Unmöglich übrigens bei der französischen Version, Staffel 4.
Comedy auf hohem Niveau! Ich habe mich kaputtgelacht.

Spielerisch integrieren
So sieht man, dass man auf kreative Weise alles Mögliche nutzen kann, um eine Sprache auf spielerische, bereichernde Weise zu verinnerlichen. Reisen, Studium, Arbeit und Humor sind dafür schöne Beispiele. Musik in französischer Sprache war für mich übrigens auch eine echte Entdeckung.

Das scheint mir ein guter Zeitpunkt zu sein, meine Website weiter ins Englische, Deutsche, Französische und Italienische zu übersetzen. Wieder eine schöne Möglichkeit, mit spielerischer Freude darin einzutauchen, wo es wieder weiter zum Leben erweckt werden darf ✨

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert