Über mich
Mein Weg, meine Vision und meine Arbeitsweise
Mein Weg
Die hilfreichste Ausbildung war meine innere Reise. Ich habe durch verschiedene Kurse nach Vertiefung gesucht, aber meine eigentliche Entwicklung ist das Ergebnis jahrelanger Selbstreflexion.
Ein radikaler Antrieb – durch alle Schichten hindurch – immer wieder.
Dies hat mich gelehrt, Verantwortung für das zu übernehmen, was sich in meinem Inneren zeigt. Nicht, indem ich es erkläre oder „repariere“, sondern indem ich einfach dabei bleibe. Gerade bei Anspannung, Zweifeln oder Unbehagen. Dadurch kann Raum entstehen. Dies führt zu einem festeren Kontakt mit mir selbst und mit dem Leben, so wie es sich zeigt.
Meine Erfahrung als psychosomatischer Therapeut vertieft und verankert diesen Prozess. In meiner Arbeit sehe ich täglich, wie der Körper spricht und wie Beschwerden oft ein intelligentes Signal sind, anstatt ein Problem, das gelöst werden muss. Diese Kombination – aus gelebter innerer Arbeit und klinischer Erfahrung – ermöglicht es mir, klar, eingestimmt und mit Gelassenheit zu arbeiten. Ich weiß, wann ich verlangsamen, wann ich spiegeln und wann ich gerade nichts tun muss. Das schafft einen sicheren Rahmen und ermöglicht es uns, zum Kern vorzudringen.

Eine Ebene tiefer
Viele Therapieformen konzentrieren sich auf Gedanken, Emotionen und Verhalten. Das hilft dir besser zu verstehen, warum du tust, was du tust, und wie sich Muster verändern können.
In meiner Arbeit betrachten wir nicht nur, was du denkst oder fühlst, sondern auch die Ebene darunter: den Körper und die Anspannung, in der Erfahrungen gespeichert sind.
Gedanken und Emotionen sind oft der sichtbare Ausdruck von etwas, das tiefer in unserem System verwurzelt ist.
Das bedeutet, dass wir untersuchen, woher es in deinem System kommt und warum es sich immer wieder zeigt. Wenn wir dem Aufmerksamkeit schenken, kann sich auf einer grundlegenderen Ebene etwas verschieben.
Deshalb ist die Arbeit, die ich mache, oft körperlich spürbar. Es entsteht Raum, Entspannung, Klarheit oder gerade Emotionen. Nicht weil eine Technik angewendet wird, sondern weil wir gemeinsam zum Kern vordringen.
Arbeitsweise
In meiner Arbeitsweise steht die direkte Erfahrung im Mittelpunkt. Ich arbeite nicht nach festen Protokollen oder mit schnellen Lösungen, sondern auf der Grundlage von Präsenz, Einstimmung und Entschleunigung.
Indem wir gemeinsam erforschen, was sich im Moment zeigt – zum Beispiel ein Gefühl, eine körperliche Empfindung oder eine innere Bewegung –, werden zugrunde liegende Muster und Spannungen sichtbar.
Es geht dann nicht darum, diese zu korrigieren, sondern Raum dafür zu schaffen. Aus diesem Raum entstehen oft ganz von selbst Bewegung, Einsicht und Entspannung.
In meiner Arbeit nutze ich verschiedene Formen der körperorientierten Arbeit und der Aufstellungsarbeit.
Auf dieser Plattform erscheint wöchentlich ein neuer Blogbeitrag in dem ich ausführlicher auf meine Arbeitsweise, meine Arbeitsformen und meine eigenen Erfahrungen eingehe.
In den Sitzungen selbst liegt der Schwerpunkt auf sorgfältiger Wahrnehmung und dem gemeinsamen Erkunden dessen, was sich zeigt.
Dabei betrachte ich eine ruhige, tragende und sichere Präsenz des Therapeuten als eine der wichtigsten „Arbeitsformen“.
Eine Präsenz, die einlädt, anstatt zu lenken, die wahrnimmt, ohne zu urteilen, und Raum lässt für das, was sich zeigen möchte. Aus dieser Grundlage heraus können wir gemeinsam genau spüren, wo etwas feststeckt und was unter der Oberfläche eigentlich um Aufmerksamkeit bittet.
Diese Arbeit spricht oft Menschen an, die merken, dass Reden allein nicht mehr ausreicht, und die neugierig sind, was ihr Körper und ihre innere Erfahrung noch mehr zu erzählen haben.
